Coop FIS Langlauf Weltcup im Goms

23.01 - 25.01.2026

Medienmitteilung

GOMS – LANGLAUF WELTCUP MIT SCHWEIZER PODESTPLATZ

Goms, 24.01.2026 – Vom Freitag bis Sonntag (23. – 25.01.2026) ist die internationale Langlauf-Elite zu Gast im Nordischen Zentrum Goms. Während diesen drei Weltcup-Tagen messen sich rund 240 Athletinnen und Athleten in sechs Wettkämpfen. Schneesicherheit, anspruchsvolle Strecken, eine topmoderne Infrastruktur und ein fantastisches Publikum werden für unvergessliche Wettkämpfe sorgen. Der heutige Samstag hat Wort gehalten! Bei schönstem Wetter und besten Bedingungen peitschen die weit über 3’500 ZuschauerInnen die Schweizerin Nadine Fähndrich aufs Podest.

Nach zwei Jahren Unterbruch präsentiert sich das Goms wieder auf der internationalen Langlauf-Bühne und ist einer der Austragungsorte des diesjährigen Coop FIS Langlauf Weltcups. Das schneesichere Walliser Hochtal ist aber nicht etwa nur eine Hochburg für professionellen Langlauf und Biathlon, sondern hat auch für die Hobby-LangläuferInnen so Einiges zu bieten.

Nach der Qualifikation am Vormittag standen je drei Schweizer im klassischen Finale. Bei den Frauen schafften es Anja Weber, Lea Fischer und Nadine Fähndrich unter die besten 30. Bereits im Viertelfinale musste sich Lea Fischer verabschieden. Anja Weber qualifizierte sich als Lucky Loserin für die Halbfinals. Hier konnte sie ihre Leistung jedoch nicht bestätigen und schloss das Rennen auf Rang 10 ab. Wie vor zwei Jahren ruhten die Hoffnung im Goms somit auf Nadine Fähndrich. Dass sich die 30-jährige in Olympiaform befindet, zeigte sie einmal mehr eindrücklich. Getragen von lautstarken Schweizer Fans konnte sie auf derZielgeraden die Schwedin Maja Dahlqvist hinter sich lassen und holte sich den dritten Platz. Für Fähndrich bedeutet dies der 26. Podestplatz ihrer Karriere, der dritte in diesem Winter. Nach ihrem Erfolg lobte sie die grossartige Unterstützung am Pistenrand. Die Fans hätten sie aufs Podest getragen. Fähndrich musste sich einzig von der Schwedin Linn Svahn und Laura Gimmler aus Deutschland geschlagen geben. Das Goms gehört für Svahn zu den Lieblingsstrecken. Aber auch zu denanspruchsvollsten im Weltcup, betonte sie im Siegerinterview.

Bereits vor der Qualifikation musste das Schweizer Männer-Team einen Dämpfer verkraften. Valerio Grond meldete sich nach dem Team-Sprint am Freitag krankheitshalber ab. Somit lagen die Hoffnungen auf Janik Riebli. Nach dem kräftezehrenden Sprint am Tag zuvor, konnte der Obwaldner jedoch nicht mit den besten mithalten. Er schied bereits im Viertelfinale aus. Genauso wie Noe und Isai Näff, die in ihren Heats chancenlos blieben.Zahlreiche Schweizer Nachwuchsfahrer bekamen beim Heimrennen im Goms die Möglichkeit sich zu zeigen.

Bei den Männern setzte sich wie erwartet Johannes HoesflotKlaebo durch. Der norwegische Sprint-Dominator zog beim zweiten Anstieg allen davon und setzte sich mit einem grossen Vorsprung vor dem US-Amerikaner Gus Schumacher und Edvin Anger aus Schweden durch. Mit einem Top-besetzten Teilnehmerfeld und schönstem Wetter mochte der zweite Wettkampftag im Goms weit über 3'500 Zuschauer zu begeistern. Am Sonntag steht ab 11.15 Uhr der 20-km-Massenstart auf dem Programm.

GOMS – LANGLAUF UND NOCH VIEL MEHR WINTER

Winterwandern

Das Hochplateau zählt rund 70 km beschilderte Winterwanderwege, aufgeteilt in verschiedene Längen und Schwierigkeitsgrade. Eines aber ist allen gleich: die Bergwelt ringsherum und die grossartige Sicht vom Furkahorn bis zum Weisshorn. Und jedes Dorf ist durch die Matterhorn Gotthard Bahn gut erschlossen, sodass man problemlos wieder an den Startpunkt seiner Wanderung zurückfahren kann. Besonders beliebt bei Winterwandernden ist der Rottenweg zwischen Oberwald und Niederwald, denn er führt stets der jungen Rhone entlang und ist daher flach und leicht zu begehen. Ein wenig anspruchsvoller, aber kulturell höchst interessant ist der Hangweg an der sonnigen Talseite, denn er durchquert die urchigen Gommer Bergdörfer zwischen Oberwald und Biel.

Schneeschuhlaufen

Das Goms darf sich auf jeden Fall als Schneeparadies bezeichnen. Auf acht beschilderten und sicheren Schneeschuhtrails lassen sich die Natur und die unberührte Winterlandschaft erkunden und die Stille geniessen. Knapp 40 Kilometer stehen sowohl sportlichen als auch genusssuchenden Schneeschuhwandernden zur Verfügung: von gemütlichen Trails in der Talebene bis hin zu Routen durch die schützenden und tief verschneiten Bergwälder und über sonnige Lichtungen. Was sich aber ganz besonders empfiehlt, ist eine geführte Schneeschuhtour. Die erfahrenen Führerinnen oder Führer wissen viel Interessantes und Spannendes über Land und Leute, das Leben im Hochtal, über Fauna und Flora und vieles mehr zu berichten und machen die Wanderung damit zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Skifahren und Snowpark

Die Gommer Skigebiete mit ihren breiten und nur leicht abfallenden Pisten sind für Familien und weniger geübte SkifahrerInnen hervorragend geeignet. In Oberwald, Münster-Geschinen oder Gluringen steht der Fahrspass an oberster Stelle. Die SkilehrerInnen der lokalen Skischulen greifen den Skifahrerinnen und Skifahrern gerne unter die Arme. Ein besonderes Erlebnis für Jung und Alt ist das wöchentliche Nachtskifahren in Münster-Geschinen. Ein Snowpark in Gluringenüberzeugt mit seinem breit angelegten Angebot, welches für alle etwas zu bieten hat. Nebst den verschiedenen Hindernissen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gibt es auch einen BigAirBag, um aufregende Manöver und Kunststücke in der Luft zu üben.

Schlitteln

Zehn Schlittelpisten findet man im Goms. Die längste ist 3.1 km lang und führt von der Rhonequelle nach Oberwald. Weitere kürzere und auch längere Schlittelpisten gibt es in oder bei praktisch jedem Gommer Dorf. Ein ganz besonderes Erlebnis ist das Nachtschlitteln. Einerseits ist dies – mit einer Stirnlampe ausgerüstet – auf der Strecke zwischen der Rhonequelle und Oberwald möglich und andererseits – bei Scheinwerferlicht – am Skilift in Geschinen.

Übers Goms: Das Goms liegt mitten im Herzen der Schweizer Alpen. Das Hochtal rund um seine ursprünglichen Bergdörfer ist ein Paradies für Naturfreunde, Sportbegeisterte und Ruhesuchende. Mit bis zu 300 Sonnentagen pro Jahr wird ein Aufenthalt in der Natur zum strahlenden Vergnügen. Die Natur ist einzigartig, die Landschaft von den Bergen geprägt. Das Goms ist nicht nur Winter ein Paradies. Auch im Sommer kommt man im Goms zum Sport und zur wohlverdienten Ruhe. In den Restaurants zaubern Gommer Spitzenköche wahre Kunstwerke auf den Teller. Gastfreundschaft wird im Goms seit jeher grossgeschrieben. Der König der Hoteliers und Hotelier der Könige, Cäsar Ritz ist hier geboren und aufgewachsen.

Alle Informationen zum Anlass sowie das Wettkampf- und Rahmenprogramm sind hier zu finden:

www.weltcup-goms.ch

Bildmaterial vom 2. Weltcup-Renntag:

https://www.swisstransfer.com/d/9191b98f-1d9c-4a9b-ae7e-4d67fd3eca03

Kontakt Weltcup: medien@weltcup-goms.ch

Kontakt Destination: maria-sol.burgener@goms.ch

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