Medienmitteilung
Die Langlauf-Elite zu Gast im Goms
Mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld verspricht der Coop FIS Langlauf Weltcup nächstes Wochenende packende Rennen. Die internationale Elite des Langlaufsports hat sich für die Olympia-Hauptprobe im Goms angemeldet.
Der Coop FIS Langlauf Weltcup Goms wartet mit einem Teilnehmerfeld auf, das in Breite und Qualität zu den stärksten der Saison zählt. Athletinnen und Athleten aus über 20 Nationen sind vom Freitag bis Sonntag am Start.
Norwegen: Dominanz in Serie
Norwegen reist mit einem nahezu kompletten Weltcupteam an. Johannes Høsflot Klæbo, fünffacher Tour-de-Ski-Sieger, zählt zum grossen Favoriten in den Kurzstrecken. In den Distanzrennen sind Harald Østberg Amundsen und Martin Løwstrøm Nyenget gesetzt. Bei den Frauen greifen Tiril Udnes Weng und Lotta Udnes Weng nach ihrer gesundheitsbedingten Absenz wieder ins Weltcup-Geschehen ein. Das Sprint-Team führt Kristine Stavås Skistad an, die zu den schnellsten der Welt gehört.
Schweden: Stabile Ausgangsposition
Das hochkarätig besetzte Aufgebot besteht unter andrem aus Edvin Anger, Linn Svahn, Emma Ribom und Maja Dahlqvist, die regelmässig auf Weltcup- und Meisterschaftsniveau für Podestplätze sorgen.
Finnland: Erweiterter Favoritenkreis
Finnland reist traditionell mit einem starken Klassisch‑Block an. Das Team ist nicht so breit wie Norwegen oder Schweden, aber es hat einige Athletinnen und Athleten, die regelmässig in die Top-10 laufen wie Joni Mäki, Perttu Hyvärinen oder Kerttu Niskanen bei den Frauen.
USA: Vielseitigkeit und Erfahrung
Jessie Diggins reist als dreifache Gesamtweltcupsiegerin ins Goms. Mit ihrem Sieg bei der Tour de Ski 2026 unterstrich sie ihre Form – sie zählt in allen Disziplinen zu den Podestanwärterinnen. Auch Julia Kern und Rosie Brennan sind in Sprint und Mittelstrecke konkurrenzfähig.
Schweiz: Heimvorteil und Ambitionen
Nadine Fähndrich ist die Schweizer Hoffnungsträgerin. Die Sprint-Spezialistin lief zuletzt konstant in die vorderen Plätze und will vor heimischem Publikum den Podestplatz von 2024 im Goms bestätigen. Bei den Männern sind Valerio Grond, Janik Riebli und Beda Klee gesetzt – alle mit Weltcup-Erfahrung und Podestambitionen. Auch Nachwuchsläufer wie Jason Rüesch erhalten Startchancen.
Daneben präsentieren sich auch Italien oder Frankreich in starker Form. Athleten wie Federico Pellegrino oder Jules Chappaz zählen in dieser Saison regelmässig zu den Top‑10‑Läufern und erweitern das Favoritenfeld deutlich.
Neben den etablierten Namen erhalten auch junge Talente die Chance, sich auf der grossen Bühne zu beweisen. Die Rennen im Goms gelten als Gradmesser für die Form vor den Olympischen Spielen. Können sich die Favoriten durchsetzen oder gibt es Überraschungen?
Die Veranstalter freuen sich auf ein sportliches Kräftemessen, eingebettet in die einzigartige Kulisse. Die Vorbereitungen für nächstes Wochenende laufen auf Hochtouren – das Goms ist bereit für Weltklasse-Langlauf.
Kontakt für Rückfragen: medien@weltcup-goms.ch